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I. NAME UND SITZ

1. Unter dem Namen Wirtschaftskammer Schweiz – Asien (ASEAN & Korea) Brunei, Kambodscha, Indonesien, Korea, Laos, Malaysia, Mongolia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Sri Lanka, Thailand, Timor-Leste, Vietnam (nachfolgend als “Kammer” bezeichnet) besteht ein im Sinne von Art. 60 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches rechtsfähiger Verein. Sitz und Gerichtsstand sind am Ort der Geschäftsstelle.

Soweit die folgenden Statuten nichts anderes bestimmen, richten sich die Rechtsverhältnisse des Vereins nach den Vorschriften des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.

II. VEREINSZWECK

2. Die Kammer bezweckt in erster Linie die Förderung von Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und den Ländern des asiatischen Raumes nach den Grundsätzen der Gegenseitigkeit.

Zu Erfüllung dieses Zweckes unterhält die Kammer Kontakte mit schweizerischen und asiatischen Behörden, wirtschaftlichen Verbänden, Unternehmungen und Unternehmern der verschiedensten Branchen. Sie kann als Vermittlungsstelle bei auftretenden Schwierigkeiten funktionieren. Sie erteilt Auskünfte über alle Gebiete der schweizerisch-asiatischen Wirtschaftsbeziehungen und kann Gutachten handels- und wirtschaftspolitischer Art erstatten. Sie kann ein regelmässig erscheinendes Bulletin und andere Veröffentlichungen herausgeben.

Für Nichtmitglieder kann die Kammer eine Tätigkeit ablehnen. Soweit sie ihre Dienste Nichtmitgliedern anbietet, erfolgt dies gegen Berechnung von Gebühren, deren Sätze in einer vom Vorstand genehmigten Gebührenordnung festgelegt sind.

Die Kammer tätigt keinerlei Handelsgeschäfte. Sie befasst sich nicht mit Politik.

III. MITTEL, VERMOEGEN, HAFTUNG, GESCHAEFTSJAHR

3. Die Einnahmen der Kammer bestehen aus:

a) Jahresbeiträge der Mitglieder.

b) Ertrag von Druckschriften und Veranstaltungen.

c) Honorar für zeitraubende Dienstleistungen für Mitglieder oder Gebühren von Nichtmitgliedern.

d) Weitere Zuwendungen.

4. Das Vereinsvermögen gehört dem Verein als solchem und wird vom Vorstand der Kammer verwaltet. Das einzelne Mitglied hat kein Recht daran.

Im Falle der Auflösung des Vereins fällt das nach Deckung der Verbindlichkeiten vor­handene und nicht durch besondere Zweckbestimmung gebundene Vermögen an von der Mitgliederversammlung zu bestimmende, in der Schweiz befindliche wohltätige oder kulturelle Institutionen.

5. Haftung

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet nur sein Vermögen. Jede persönliche Haftbarkeit der einzelnen Vereinsmitglieder für Verbindlichkeiten des Vereins ist aus­geschlossen.

6. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

IV. STATUTENAENDERUNGEN UND AUFLOESUNG

7. Statutenänderungen und Auflösung des Vereins bedürfen einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder einer Mitgliederversammlung.

V. MITGLIEDSCHAFT

 8. Mitglieder

Mitglieder der Kammer können natürliche und juristische Personen einschliesslich Organisationen privaten oder öffentlichen Rechts sein, die an den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen beteiligt oder interessiert sind.

9. Ehrenmitglieder

Persönlichkeiten, die sich in hervorragender Weise um die schweizerisch- asiatischen Wirtschaftsbeziehungen oder um die Kammer verdient gemacht haben, kann durch die Mitgliederversammlung die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden.

10. Beginn und Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft beginnt mit der Aufnahme. Wer Mitglied der Kammer werden will, hat einen schriftlichen Aufnahmeantrag zu stellen. Ueber die Anträge entscheidet der Präsidialausschuss des Vorstandes. Ein Recht auf Aufnahme besteht nicht. Eine Ab­lehnung des Aufnahmeantrages braucht nicht begründet zu werden.

Die Mitgliedschaft endigt durch Tod, Auflösung, Konkurs, Austritt oder Ausschliessung.

Ein Austritt kann nur auf Ende eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist erfolgen, doch befreit er nicht von der Verpflichtung zur Zahlung bereits vorher fällig gewordener Beiträge und derjenigen für das laufende Geschäftsjahr.

Verletzt ein Mitglied in schwerer Weise die ihm nach Art. 12 Absatz 3 obliegenden Pflichten, so kann es durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden.

Der Beschluss muss von mindestens fünf Mitgliedern des Vorstandes gefasst werden. Der Vorstand entscheidet abschliessend ohne Angabe von Gründen.

11. Stimm- und Wahlrecht

Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme.

Juristische Personen üben ihr Stimmrecht durch einen Bevollmächtigten aus.

12. Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben in allen die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen betreffenden Angelegenheiten Anspruch auf Beratung und Unterstützung durch die Kammer. Sie erhalten das regelmässig erscheinende Bulletin und Merkblätter gratis und können andere Veröffentlichungen zum Mitgliederpreis beziehen.

Werden eingehende oder besonders zeitraubende Dienstleistungen (Erarbeitung von Gutachten, Unterstützung bei Verhandlungen usw.) beansprucht, so kann die Kam­mer für ihre Dienstleistungen Honorare und Ersatz der Auslagen verlangen.

Die Mitglieder unterstützen die Kammer bei der Erreichung ihrer Ziele und Aufgaben. Sie verpflichten sich, die Statuten einzuhalten und die Beschlüsse der Kammerorgane zu respektieren.

13. Mitgliederbeiträge

Die Mitglieder sind zur Zahlung von Jahresbeiträgen verpflichtet, die vom Vorstand der Mitgliederversammlung vorgeschlagen und von dieser genehmigt werden. Der Mitgliederbeitrag beträgt höchstens CHF 2’000 für Unternehmen mit über 1’000 Mitarbeitern, CHF 1’000 für Unternehmen mit bis zu 1000 Mitarbeitern, CHF 600 für Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern, CHF 300 für Einzelpersonen und CHF 150 für SACC Young Professionals (bis max. 35 Jahre alt) und USD 150 für Unternehmen mit Sitz im Ausland.

Mitgliederbeiträge werden mit der Zahlungsaufforderung fällig; es besteht dafür eine Zahlungsfrist von einem Monat.

VI. MITGLIEDERVERSAMMLUNG

14. Oberstes Organ

Die Mitgliederversammlung bildet das oberste Organ der Kammer.

15. Ordentliche Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung soll spätestens sechs Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres stattfinden. Ihr obliegt insbesondere:

a) Genehmigung des Jahresberichts, der Jahresrechnung und des Budgets.

b) Entlastung des Vorstandes.

c) Wahl der Mitglieder des Vorstandes.

d) Wahl eines Rechnungsrevisors und eines Revisorstellvertreters.

e) Ernennung von Ehrenmitgliedern.

f) Beschlussfassung über alle andern der Mitgliederversammlung von Gesetzes wegen, durch die Statuten vorbehaltenen oder vom Vorstand an sie überwiesenen Gegenstände.

g) Beratung über Anträge von Mitgliedern, welche dem Präsidenten mindestens 5 Tage vor der Versammlung schriftlich eingereicht wurden. Anträge über nicht in der Traktandenliste aufgeführte Geschäfte, die erst in der Versammlung gestellt werden, können nur mit Zustimmung aller anwesenden Vorstandsmitglieder behandelt werden.

16. Ausserordentliche Mitgliederversammlung

Ausserordentliche Mitgliederversammlungen können nach Bedarf einberufen werden; sie müssen einberufen werden, wenn ein schriftlich begründeter Antrag vorliegt, der von einem Zehntel aller Mitglieder gestellt wird. Diese ausserordentliche Mitgliederversammlungen müssen innert zweier Monate nach Eingang des Antrags stattfinden.

17. Einberufung

Mitgliederversammlungen werden durch den Vorstand einberufen.Die Einladung zu Mitgliederversammlungen erfolgt auf dem Zirkularweg; die Einladungen müssen spätestens zehn Tage vor der Versammlung abgesandt werden.

Die Einladung hat die Tagesordnung der Versammlung zu enthalten.

18. Durchführung

Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Präsident der Kammer oder einer seiner Stellvertreter.

Jede ordnungsgemäss einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

Die Beschlussfassung geschieht durch das Mehr der Stimmenden, soweit durch die Statuten nicht anders festgelegt.

Im Falle der Stimmengleichheit gibt der Vorsitzende den Stichentscheid.

Wenn die Mitgliederversammlung es beschliesst, müssen Abstimmungen geheim erfolgen.

Jedes Mitglied hat das Recht, sich durch ein anderes Mitglied kraft schriftlicher Vollmacht vertreten zu lassen. Kein Mitglied kann mehr als eine Stellvertretung ausüben.

VII. VORSTAND

19. Vertretungsbefugnis

Der Vorstand leitet und verwaltet die Kammer und vertritt sie nach aussen.

20. Zusammensetzung

Der Vorstand besteht aus mindestens fünfzehn Mitgliedern, die durch die Mitgliederversammlung gewählt werden. Sie üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Vorstandsmitglied kann jedes Kammermitglied bzw. sein Repräsentant oder ein Ehrenmitglied sein.

Der Vorstand ist alle drei Jahre zu erneuern; Wiederwahl ist zulässig.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtszeit aus, so kann sich der Vorstand durch Zuwahl ergänzen, doch muss diese Zuwahl in der nächsten Mitgliederversammlung gutgeheissen werden.

Jedes Vorstandsmitglied kann höchstens eine Vertretungsvollmacht für ein abwesendes Mitglied übernehmen.

21. Vorstandsämter, Aufgaben, Kompetenzen

Der Vorstand bestellt aus seiner Mitte einen Präsidenten und drei Vizepräsidenten.

Der Vorstand hat folgende Aufgaben und Kompetenzen:

a) Beschlussfassung in allen Kammerangelegenheiten, die nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung, dem Präsidialausschuss, der Geschäftsstelle oder an­dern Organen übertragen sind.

b) Vollziehung der Kammerbeschlüsse.

c) Vertretung der Kammer nach aussen.

d) Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung.

e) Organisation des durch die Statuten vorgesehenen Kammerbetriebes im Rahmen der Statuten und der Kammerbeschlüsse, soweit diese Aufgaben nicht an den Präsidialausschuss oder an die Geschäftsstelle delegiert sind.

f) Ernennung der Geschäftsstelle.

g) Ausarbeitung und Genehmigung aller für den Betrieb der Kammer erforderlichen Reglemente.

h) Festlegung der Gebühren- und Honorarregelung.

i) Ausschluss von Mitgliedern nach Artikel 10 Absatz 3 der Statuten.

j) Bestellung der notwendigen Ausschüsse und Bestimmung ihrer Aufgaben.

22. Vorstandssitzungen, Beschlussfassung

Die Sitzungen des Vorstandes werden durch den Präsidenten einberufen. Dieser ist verpflichtet, eine Sitzung einzuberufen, wenn dies von mindestens einem Drittel der Vorstandsmitglieder gewünscht wird. Für Beschlussfassungen ist ein bestimmtes Quorum nicht erforderlich.

In der Vorstandssitzung führt der Präsident, in seiner Abwesenheit einer der Vizepräsidenten oder ein anderes Vorstandsmitglied, den Vorsitz. Der Vorsitzende stimmt mit und hat bei Stimmengleichheit den Stichentscheid.

Schriftlich auf dem Zirkularweg kann der Vorstand ebenfalls gültig beschliessen, wobei aber jedem Mitglied das Recht zusteht, die Behandlung des Geschäftes in einer Sitzung zu verlangen.

VIII. AUSSCHUESSE

23. Präsidialausschuss

Zur Erledigung laufender und dringlicher Angelegenheiten wählt der Vorstand den Präsidialausschuss, der aus fünf bis sieben Vorstandsmitgliedern besteht.

Der Präsidialausschuss, der vom Präsidenten des Vorstandes geleitet wird, hat folgende Aufgaben:

a) Beschluss über die Aufnahme von Kammermitgliedern.

b) Erledigung laufender und dringlicher Angelegenheiten, die nicht einem anderen Organ vorbehalten sind, oder vom Vorstand dem Präsidialausschuss ausdrücklich delegiert worden sind.

c) Einberufung und Vorbereitung der Vorstandssitzungen.

d) Anweisung der Geschäftsstelle und Ueberwachung von deren Tätigkeiten.

e) Koordination von Tätigkeiten der Kammer mit Institutionen, die ebenso die Förderung von Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit Asien und dem Pazifik bezwecken.

f) Genehmigung von Verträgen.

g) Erledigung anderweitiger, dem Präsidialausschuss übertragener Geschäfte.

h) Bestellung von Länderausschüssen und Koordination von deren Tätigkeiten.

i) Festlegung der Zeichnungsberechtigung der in der Geschäftsstelle für die Kammerbelange zuständigen Mitarbeiter.

24. Länderausschüsse

Um sicherzustellen, dass für alle Länder des asiatischen Raumes eine länderspezifische Kompetenz besteht, und die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und diesen Ländern optimal gefördert werden, werden Länderausschüsse geschaffen. Diese Länderausschüsse stehen unter der Leitung von jeweils einem Mitglied des Präsidialausschusses.Sie stimmen sich regelmässig über die Tätigkeit der Kammer bezüglich ihrer Länder ab und sorgen dafür, dass der Geschäftsstelle, soweit notwendig, externe Experten zur Verfügung stehen. Ueber die konkrete Zusammenarbeit zwischen der Geschäftsstelle und diesen Experten und über die Modalitäten der Entschädigung an die Experten entscheidet der Präsidialausschuss.

Die Länderausschüsse können im Aussenverhältnis im Namen der Kammer auftreten. Der Präsidialausschuss entscheidet, in welcher Form dies zu geschehen hat.

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